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Vom Söldner zum Weinlieferanten

Eine 500 jährige Familiengeschichte



Ein wilder Bursche, mit Söldnerheeren im 16. Jahrhundert durch Europa ziehend, den Genüssen des Lebens nicht abgeneigt, draufgängerisch und robust. Ob Michael Laich diesem Bild eines Söldners entsprach, das wissen wir heute nicht mehr.

Jedenfalls wird er 1524 im Söldnerbuch von Uhingen (Nähe Stuttgart) erwähnt und damit zum ersten Mal der Name Laich.


Sein Familienwappen zeigt neben einem silbernen Fisch und einer goldenen Harfe auch einen Rebstock. Ob er ahnte, dass er damit eine zukünftige 500jährige Geschichte vorwegnimmt?



„Das Leben muss ein Gesamtkunstwerk sein aus dem Zusammenspiel aller Sinne und dazu gehört nicht zuletzt der Dialog von Essen, Wein und Kultur genossen mit Freunden", übersetzt Markus Laich (geb. 1964) die Wappensymbole.



„Muss i denn zum Städtele hinaus“, sagte sich auch der Markus Laich, umtriebig wie seine Vorfahren. Vom Neckar zog es ihn an die Saale, in die Händelstadt Halle, der Geburtsstadt eines der größten Musikgenies.
Wie die Musik, so kennt auch der Wein keine Grenzen, verbindet die Menschen über Kontinente hinweg und baut Brücken der Freundschaft.

Das Wappen der Familie Laich ist Programm: die Rebe steht für das Lebenselixier Wein, der Fisch für die Fülle der Natur und die Harfe für das Zusammenspiel künstlerischer Visionen, freundschaftlicher Begegnungen und Lebensstil über alle Grenzen hinweg.